Das Ohr als Messinstrument - Subjektives Logging

Es gibt mehr tieffrequenten Schall bedingt durch grössere Maschinen (Flugzeugen, Autos und Schiffe) sowie durch Zunahme in Siedlungsnähe sowie Schallschutzmassnahmen und Schalldämmung, welche die Bandbreite im 'unhörbaren' Bereich akzentualisieren.
yewie56
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Re: Das Ohr als Messinstrument - Subjektives Logging

Beitragvon yewie56 » 08.08.2013

Ja, es gibt was Neues.

Im Moment hocke ich noch auf riesigen Datenmengen und schlage mich mit der Kunst der Datenpräsentation herum.

Ich kann das Logging seit etwa Mitte Mai nicht mehr fortsetzen, da bei mir das Brummen mehr oder weniger plötzlich verschwunden ist.

Ich war wohl so viel unterwegs, dass ich mich mehrere Wochen (mit Unterbrechungen) nicht in meinem mir bekannten "normalen" akustischen Umfeld aufgehalten habe.

Möglicherweise hat aber genau dies den gordischen Knoten durchschlagen - und der potenzierte und kumulierte Urlaubseffekt hat da raus geführt.

Da ich nichts heraufbeschwören möchte, enthalte ich mich erst einmal jedwelchen Messorgien oder subjektiven Loggings.

Natürlich werde ich die Auswertung des subjektiven Loggings durchführen - es ist einfach zu interessant.
Ich werde das aber vorsichtigerweise langsam angehen.

Was gibts denn so aus der Alb neues?
Oder aus dem Vortaunus?

(immerhin aus Basel kommt noch was)

obod0002
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Re: Das Ohr als Messinstrument - Subjektives Logging

Beitragvon obod0002 » 08.09.2013

hier meldet sich "Oder".
Wir kommen gerade von zwei Wochen Nordseeurlaub zurück. Dort kein Brumm, allerhöchstens mal ein kläglicher Versuch. Aber nichts Ernsthaftes.

P.S.: schön für Dich, yewie, daß Du den Brumm nicht mehr hörst. Hoffe, Du leidest nicht zu stark durch Deine Arbeit.

Wie sieht's denn mit den zuvor "verdächtigten" Frequenzen aus? Hat sich da was geändert?

yewie56
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Re: Das Ohr als Messinstrument - Subjektives Logging

Beitragvon yewie56 » 10.09.2013

Hi, "Oder"-Obod!
Ich bin froh, mal wieder was von Dir zu hören!
Und liebe Grüße an die Anderen!

Nunja, ich höre es natürlich noch immer, aber seit vier Monaten (Mitte Mai) eben nur sehr leise bis gar nicht.

Ich gehe aber jede Wette, dass es in der kühleren Jahreszeit auch für mich zurückkehrt.

Mhm, weiß nicht welche Frequenzen Du jetzt meinst, aber das zeitliche Muster, was ich vermeine entdeckt zu haben, hat sich über Monate jeden Monat (bis zu jenem Mai diesen Jahres) aufs neue bestätigt.

Es hat einen Monats- und einen Tagesgang.

Um das aber genau darstellen zu können muss ich eine kubische Spline-Interpolation (über tausende von Messwerten) in Excel durchführen. Es fehlen halt immer wieder ausreichend Stützstellen (subjektive Samples) innerhalb eines Tages. (wie LEGO es sagte: "viele weiche Daten")
Und dummerweise genau dann, wenn man schlafen will und muss, wird es interessant.
Man müsste 4 Monate Urlaub haben und dann nachts wachbleiben und tags (ab 12:00) schlafen gehen - dann müsste man es eigentlich fangen - das Phantom.

Es scheint immer wieder so zu sein, dass es sich genau die Zeiten unserer geringsten Aufmerksamkeit (für den Auftrag "Umweltgeräusche ausfiltern") aussucht, um loszuschlagen.
Dies könnte naja möglicherweise auch ein Hinweis auf etwas sein.

Entweder auf etwas psycho-/physiologisches oder aber - ich möchts ja eigentlich wirklich nicht aussprechen - auf perfide menschliche Rafinesse!


Zum Glück gibt es dafür aber eben doch auch ganz natürliche Vorgänge, welche dies erklären könnten ...

Trotzdem:
Nach den Erfahrungen, welche uns das amerikanische Moloch in den letzten Wochen beschert hat, schliesse ich nun auch NICHTS mehr grundsätzlich aus.


Es gibt eben tatsächlich noch eine Steigerungsform von "Total Bescheuert".

NSA sei Dank braucht man das nur davor zu schreiben:
"NSA Total Bescheuert"
Oder eben:
"Sicherheitsterrorismus"

Beunruhigt hat mich ...
Das ist aber nun wieder einen anderen Thread wert!

hifi
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Re: Das Ohr als Messinstrument - Subjektives Logging

Beitragvon hifi » 08.10.2015

Hi

Auch liebe Grüsse. Es gab ein freundliches Treffen mit Lego. Wiederholung – auch mit euch beide – erwünscht. Zum Thema Brummton streiften wir folgendes:

- Tieftonproblematik durch Befragung auf den Grund gehen
- Texte aus dem Englischen ins Deutsch übersetzten und publizieren
- Wohnortwechsel
- wie viel Engagement verträgt die Beziehung
- ...

Grüsse, hifi


Zuletzt als neu markiert von yewie56 am 08.10.2015.